Berliner Festspiele - Foreign Affairs Boris Charmatz: Musée de la danse, Rennes „expo zéro“ by Kunstsaele

(please scroll down for English version)


Mit Claire Bishop, Boris Charmatz, Tim Etchells, Hu Fang, Mette Ingvartsen, Pichet Klunchun, Rabih Mroué, David Riff, Shelley Senter und Meg Stuart

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Am Nullpunkt des Museums des Tanzes befindet sich „expo zéro“. Diese performative Ausstellung führt die kollektive Entwicklung einer Sammlung von Gedanken und Bewegungen auf. Verhandelt wird, was ein Museum des Tanzes ist, sein kann oder können sollte. Fragen, die der transdisziplinäre „Think Tank“, bestehend aus internationalen Künstlern und Theoretikern formuliert: Claire Bishop, Boris Charmatz, Tim Etchells, Hu Fang, Mette Ingvartsen, Pichet Klunchun, Rabih Mroué, David Riff, Shelley Senter und Meg Stuart diskutieren und proben eine Woche lang gemeinsam in Berlin. Auf diese Weise entsteht eine choreografische Anordnung, durch die das Publikum sich frei bewegen und so eine eigene Sicht auf das Musée de la danse erschaffen kann. Anstelle einer Ausstellung von Artefakten, einer Sammlung von Gegenständen entsteht in den Kunstsaelen in der Bülowstraße in Bewegung und Wahrnehmung ein temporäres Museum des Tanzes.

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Ein Projekt von Musée de la danse
Produktion: Musée de la danse / Centre choréographique national de Rennes et de Bretagne – Leitung: Boris Charmatz
Gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes
Mit Unterstützung von Institut français im Rahmen des Programms IntégraleS und mit Unterstützung der Convention Institut français / Stadt Rennes / Rennes Métropole.
In Zusammenarbeit mit: Berliner Festspiele / Foreign Affairs
In englischer Sprache

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Preis/Kategorie: 
€ 10

Termine:
SA 12.07.2014, 12:00 - 17:00
SO 13.07.2014, 12:00 - 17:00

Der Einlass wird während der Öffnungszeiten durchgängig sein. 

weitere Infos:

http://www.berlinerfestspiele.de/en/aktuell/festivals/foreign_affairs/
fa14_programm/fa14_programm_gesamt/fa14_veranstaltungsdetail_98729.php


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With Claire Bishop, Boris Charmatz, Tim Etchells, Hu Fang, Mette Ingvartsen, Pichet Klunchun, Rabih Mroué, David Riff, Shelley Senter and Meg Stuart

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“expo zéro” is located at the zero point of the Musée de la danse. This performative exhibition presents the collective development of a collection of thoughts and movements. What is a museum of dance, what could or should it be? These are the issues that will be investigated by a “think tank” of international artists, choreographers and theoreticians: Claire Bishop, Boris Charmatz, Tim Etchells, Hu Fang, Mette Ingvartsen, Pichet Klunchun, Rabih Mroué, David Riff, Shelley Senter and Meg Stuart will discuss and rehearse together for a week in Berlin. A choreographical arrangement will be created, through which the audience can move freely and thus gain an individual perspective of the Musée de la danse. What will be presented in the Kunstsaele Bülowstraße is not an exhibition of artefacts or objects; Instead, through movement and perception, a temporary museum of dance will be created.

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A project by Musée de la danse

Production: Musée de la danse / Centre choréographique national de Rennes et de Bretagne – Head: Boris Charmatz
Funded by the German Federal Cultural Foundation
With support of Institut français as part of the programme IntégraleS and with support of the Convention Institut français / city of Rennes / Rennes Métropole.
In collaboration with: Berliner Festspiele / Foreign Affairs
In English

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Price/Category: 
€ 10

Dates:
Sat 12 Jul 14, 12:00 - 17:00
Sun 13 Jul 14, 12:00 - 17:00

Admission will be ongoing during opening hours.

Further information:

http://www.berlinerfestspiele.de/en/aktuell/festivals/foreign_affairs/
fa14_programm/fa14_programm_gesamt/fa14_veranstaltungsdetail_98729.php

Kunst (im) Fernsehen Akteure, Formate und Rahmungen von TV-Performances by Kunstsaele

06.06.2014 - 07.06.2014

Eine wissenschaftliche Tagung organisiert vom Sonderforschungsbereich
626 (Freie Universität Berlin) – Ästhetische Erfahrung im Zeichen der
Entgrenzung der Künste


Ausgangspunkt des Studientags ist die Beobachtung, dass die Entgrenzungsbestrebungen der Nachkriegsmoderne und der Siegeszug des Fernsehens nicht nur im gleichen Zeitraum stattfanden, sondern auch, dass beide Phänomene dem Performativen einen hohen Stellenwert einräumten: Das Aufnahmestudio wird zum alternativen Ort der Kunstproduktion, das für die Performancekunst so wesentliche Moment der nicht wiederholbaren Aufführung findet sich in den Live-Übertragungen des Fernsehens massenmedial gespiegelt. Entsprechend lassen sich Positionen dingfest machen, die das Fernsehen nicht (nur) zur Berichterstattung über Kunst, sondern als dezidiert künstlerisches Medium nutzen wollten.

Neben einer Kritik des medialen Apparats sowie der Erkundung der Manipulationsmöglichkeiten des elektronischen Bildes und der Feedback-Potenziale, wie sie bislang für die Forschung prägend waren, legt der Studientag sein Frageinteresse stärker auf Formen der Auseinandersetzung mit fernsehtypischen Formaten und auf künstlerische Positionen, die anerkennen, dass die Gegenwart nicht ohne die Bild- und Erzählsprache des Fernsehens und seine sozialen Funktionen zu denken ist. Diskutiert wird darüber hinaus, wie Kunst – auch vor dem Hintergrund, dass hierbei Ähnlichkeiten zum zeitgenössischen Kunstbetrieb unverkennbar sind – mit den Kommunikations- und Verführungsmethoden des Fernsehens umgeht, wie sie auf seine vielfältigen Formate und narrativen respektive visuellen Sprachen reagiert und wie sie die Funktionslogik kommerziellen Fernsehens für ihre eigenen Belange einsetzt. 

Mit Vorträgen von: Manuela Ammer, Wien. Jan Dammel, Berlin. Christian Hammes, Berlin. Stephanie Sarah Lauke, Köln. Judith Revers, Wien. Nicola Schmidt, Berlin. Samantha Schramm, Konstanz. Cecilia Valenti, Düsseldorf. Matthias Weiß, Berlin.

Es diskutieren: Barbara Gronau, Berlin. Klaus Krüger, Berlin. Bettina Paust, Bedburg-Hau. Steffen Siegel, Jena. Frauke Surmann, Berlin. Annette Urban, Bochum. Christiane Voss, Weimar.

Weitere Informationen: 
http://www.sfb626.de/veranstaltungen/aktuelle_veranstaltungen/tagung_kunst_im_fernsehen.html


Veranstaltet von:
Prof. Dr. Klaus Krüger, Dr. des. Christian Hammes, Dr. Matthias Weiß
Sonderforschungsbereich 626 – Ästhetische Erfahrung im Zeichen der Entgrenzung der Künste
Teilprojekt A7 – Immanente Entgrenzung in Kunstpraxis und Kunsterfahrung der Gegenwart
Koserstraße 35, 14195 Berlin
Kontakt: albeo@zedat.fu-berlin.de, christian.hammes@fu-berlin.de
Weitere Informationen zum Teilprojekt A7 des SFB 626 unter http://www.sfb626.de/teilprojekte/a7/index.html

Filme von STEFAN HAYN // Talking Picture Blues by Kunstsaele

STEFAN HAYN

”Ein Film über den Arbeiter" (1997)
"Malerei heute" (1998-2005, mit Anja-Christin Remmert)
Filmprojektion mit anschließender Diskussion mit Stefan Hain

Die beiden im an die Kunstsaele angrenzenden Kabinett gezeigten Filme werden als fester Bestandteil der Ausstellung "Talking Picture Blues" zusammen mit für ihren Werkcharakter konstitutiven Aquarellen und Zeichnungen präsentiert. Wir freuen uns, dass Stefan Hayn seine Arbeiten kurz vor Ende der Ausstellung noch einmal in einem anderen Rahmen - einer etwas größeren Präsentation mit anschließender Diskussion – vorstellen möchte.

"Malerei heute" (61 min.) ist ein in großer Nüchternheit gefilmter Report über ein Projekt des Malers Stefan Hayn, bei dem er über mehrere Jahre hinweg morgens vor und abends nach der Arbeit die großformatigen Werbeplakate in der Umgebung der Berliner U-Bahnen aquarelliert hat. Durch die lange Dauer seines Experiments, das er aus dem Off kommentiert, werden ungewöhnliche Erkenntnisse über den sich wandelnden Zeitgeist im "öffentlichen Raum" der zum Sprechen gebrachten Plakatwände und im Raum des Gesellschaftlichen der Bundesrepublik möglich.  

Der zweite Film "Ein Film über den Arbeiter" (18 min.) folgt einer ähnlichen Logik der engagierten, subjektiven Reportage, indem er den damals immer stärker von Entsolidarisierung gekennzeichneten Arbeitsalltag mit zeitpolitischen, künstlerischen und persönlichen Erzählsträngen verflicht. Auch bei diesem Film spielen außerfilmische Bilder - collageartige Zeichnungsblätter – eine besondere Rolle für die erzählerische Strukturierung , die in diesem Fall der Vorbereitung des Films und der emotionalen Erschließung des bildnerischen Stoffbestands 
dienten.

3D-Filme von MORITZ FEHR und DAVID WILSON // Talking Picture Blues by Kunstsaele

Der stereoskopische Film "Mojave (A Person was here)" präsentiert eine experimentelle Erforschung der Mojave-Wüste, die so etwas wie das "Hinterland" der Stadt Los Angeles ist. Der Film verknüpft 3D-Bilder mit räumlich organisierten Geräuschen der in diesem Gebiet anzutreffenden Strukturen natürlichen und menschlichen Ursprungs. Viele der in diesem Film zu hörenden Geräusche wären ohne technische Verstärkung nicht zu hören, doch sind sie an den im Film gezeigten Orten sehr präsent. Zur Aufzeichnung dieser Geräusche wurde eine Vielzahl unterschiedlicher Techniken wie Kontaktmikrofone und dynamische Mikrofone eingesetzt. Bei allen zu hörenden Stimmen handelt es sich um ebenfalls vor Ort angefertigte Kurzwellen- und Flugfunk-Aufzeichnungen. Seine Struktur erhält der Film durch fotografische Stills von "Schrifttafeln" - diese werden von den Bewohner/innen der Region vor ihren Häusern aufgestellt und werden nicht nur als Kommentare zu einem Leben unter harten Bedingungen lesbar, unter denen Religiosität sich in eigenwilligen Formen ausdrücken kann, sue liefern auch so etwas wie "Untertitel" für den Ausblick des Besucherauges auf die Landschaft.  

The stereoscopic film Mojave (A Person was here) is an experimental exploration of the Mojave Desert, the “Hinterland” of the city of Los Angeles. The film connects 3D images with spatially rendered sounds and noises of both natural and man-made structures found in this area. Many of the sounds heard in the film are inaudible without technical amplification, but present at the places shown in the film. A variety of field recording techniques like contact or coil microphones have been used to find and record these sounds. All voices heard in the film are recordings of short wave and aircraft radio also made in place. The film is structured by photographic inserts of “scripture signs”. The „scripture signs“ are set up by the people residing in the area and appear not only as comments to a life confronted with a harsh environment, in where religious belief is expressed in a peculiar form, but are also “subtitling” the view of the land to the visitor’s eye.



David Wilson

The Book of Wisdom and Lies, 2011, 35 min

Vor dem landschaftlichen Hintergrund der von der Zeit vergessenen Ruinen und altertümlichen Harmonien des Kaukasus illustriert und beleuchtet diese Filmpräsentation des in Los Angeles ansässigen Museum of Jurassic Technology (www.mjt.org) die Erzählungen des Ende des 17. Jahrhunderts wirkenden Lexikographen und Fabelerzählers Sulkhan-Saba Orbeliani. Die Kapitel des Films tragen den übergeordneten Titel "The Book of Wisdom and Lies, or the Wisdom of Lies" und beziehen sich damit auf Orbelianis großartige, für seinen Schüler und Neffen, Prinz Vakthang IV. zusammengetragene Anthologie. Der in 3D- und Ambisonic-Sound-Technologie konzipierte Film "The Book of Wisdom and Lies" verwebt diese Stränge visueller, akustischer und mythologischer Kultur zu einem Porträt des Lebens in Georgien.

Set against the landscapes of timeless ruins and ancient folk harmonies of the Caucasus, this filmic presentation of the Museum of Jurassic Technology, The Book of Wisdom and Lies, illuminates the tales once told by the seventeenth century Georgian lexicographer and fabulist, Sulkhan-Saba Orbeliani. The film’s chapters are collectively entitled The Book of Wisdom and Lies, or the Wisdom of Lies, referencing Orbeliani’s great anthology, composed for his pupil and nephew, Prince Vakhtang IV. Presented in 3-D, The Book of Wisdom and Lies weaves these threads of visual, acoustic and mythological culture into a portrait of Georgian life.


TALKING PICTURE BLUES
1. November 2013 bis 11. Januar 2014

Eine Ausstellung des Melton Prior Instituts für Reportagezeichnung
www.meltonpriorinstitut.org
Organisiert von Clemens Krümmel

Alice Creischer | The Grand Moving Mirror of California, Los Angeles | Stefan Hayn | Winsor McCay | The Museum of American Art, Berlin | Samuel Nyholm | Felix Reidenbach | Viola
Rusche | Karin Sander | Albrecht Schäfer | Romana Schmalisch Mobile Cinema | Dierk Schmidt | Andreas Siekmann | Shane Simmons

KUNSTSAELE BERLIN - Bülowstraße 90 - 10783 Berlin
tel. +49 30 81801868 - www.kunstsaele.de

Karolin Meunier 1:1 – Aufführung eines Interviews by Kunstsaele

"A: Hat es mit Repräsentation zu tun? / B: Wenn Äste die Kompetenz haben, wie Schnitte zu sein? / A: Ja. / B: Es ist nichts, was sich zur Schau stellt."

Eine Performance der Künstlerin und Autorin Karolin Meunier, Berlin

Donnerstag, 12.12.2013, 19 Uhr
(freier Eintritt)

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Thursday, Dec. 05, 7 pm 
(free admission)

Walter Benjamin Kunsthistorische Vorlesung by Kunstsaele

Walter Benjamin war ein einflussreicher Philosoph und Kunsttheoretiker, dessen vielleicht bekannteste Schrift der Aufsatz “Das Kunstwerk im Zeitalter seiner mechanischen Reproduzierbarkeit aus dem Jahr 1936 ist. 1986 - viele Jahre nach seinem tragischen Tod - trat Benjamin mit dem vom Marxistischen Zentrum in Ljubljana organisierten Vortrag "Mondrian ’63 - ’93” noch einmal an die Öffentlichkeit. In den vergangenen Jahren war Benjamin Assoziierter des Museum of American Art in Berlin, von wo aus er im internationalen Rahmen Interviews gibt und Artikel veröffentlicht. 

An diesem Abend wird mit einer Vorlesung der von Jeff Khonsary bei Motto Distribution herausgegebene Band “Recent Writings” präsentiert, der neun von Benjamin zwischen 1986 und 2013 verfasste Essays enthält. Hinzu treten darin noch Interviews und eine umfassende Bibliografie. Die Texte behandeln u.a. Fragestellungen zu Kunst, Originalität, Museen und Kunstgeschichte. 

Mittwoch, 11.12.2013, 19 Uhr
(freier Eintritt)

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Wednesday, Dec. 11, 7 pm 
(free admission)

The Grand Moving Mirror of California, Los Angeles by Kunstsaele

Sara Velas und Ruby Carlson, Betreiberinnen des Velaslavasay Panoramas in Los Angeles, werden an diesem Abend die Kurzfassung einer Vorführung des “Grand Moving Mirror of California” genannten Bildrollen-Rezitationstheaters bieten, das sie gemeinsam nach einem historischen Vorbild aus der Mitte des 19. Jahrhunderts rekonstruiert haben - und das in einem verkleinerten Modell, Teil der Ausstellung “Talking Picture Blues” geworden ist. 

Darüber hinaus werden sie auch das Velaslavasay Panorama selbst vorstellen, eine Mischung aus Ausstellungshalle, Theater und Garten in Downtown L.A., mit dem sie sich auf die Präsentation einer großen Vielfalt visueller Unterhaltungsmedien und historischer Bild- und Texttraditionen spezialisiert haben.

Donnerstag, 28.11.2013, 19 Uhr
(freier Eintritt)

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Thursday, Nov. 28, 7 pm 
(free admission)

Mobile Cinema Romana Schmalisch und Robert Schlicht/ Gast: Clemens Krümmel by Kunstsaele

Romana Schmalischs Mobiles Kino - die Rekonstruktion eines Filmrequisits aus Alexander Medwedkins Spielfilm “Das neue Moskau” (1938) - ist eine Apparatur, die den experimentellen Vortrag und die Bewegung zwischen unterschiedlichen Orten vereint. Zwei Jahre reiste die Künstlerin mit diesem zusammenfaltbaren Tischkino umher und präsentierte ein Programm aus Filmausschnitten und Textbeiträgen eingeladener Gäste.

Auf seiner Station in den Kunstsälen wird das Mobile Kino mit Beiträgen von Schmalisch, Robert Schlicht und Clemens Krümmel aktiviert. Romana Schmalisch animiert in "Entwurf” 
(7 Min.) den Prozess der Entwicklung einer Szene von Sergei Eisenstein. In seinem Beitrag “Resurrecting Spectres and Vampires” (28 Min.) lässt Robert Schlicht die kinematographische Figur des Vampirs vor dem Hintergrund früher sowjetischer Utopien der Unsterblichkeit und Wiederbelebung auftreten. Clemens Krümmel kommentiert frühe Animationsfilme des US-amerikanischen Zeichners Winsor McCay.

Mittwoch, 20.11.2013, 19 Uhr
(freier Eintritt)

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Lecture about the Mobile Cinema by Romana Schmalisch, Robert Schlicht and Clemens Krümmel
Wednesday, Nov. 20, 7 pm 
(free admission)

Who's that guy – Tell me more about Guy de Cointet /A film by Marie de Brugerolle with Director's Talk by Kunstsaele

Who's that guy – Tell me more about Guy de Cointet
A film by Marie de Brugerolle with Director's Talk

26 July 8.30pm


We are pleased to announce the screening of Who's that guy – Tell me more about Guy de Cointet, a feature-length documentary by Marie de Brugerolle.

The film portrays Guy de Cointet (1934 – 1983), a French-born artist based in California who created text and sculptural works, often combining them as props and stage sets in theatrical performance pieces. The film is composed of interviews and documents compiled by Marie de Brugerolle over a period of 10 years. Artists including John Baldessari, Christophe Bourseiller, Larry Bell and Paul McCarthy talk about their contemporary Guy de Cointet, and previously unreleased documents provide insight into the singularity of his work.

Artist appearances
John Baldessari, Larry Bell, Richard Jackson, Morgan Fisher, Paul Mc Carthy, Robert Wilhite, Christophe Bourseiller, Violetta Sanchez, Gus Foster, Jeffrey Perkins, Barbara Smith, Alexis Smith and others.

French production, 82min
French and English subtitled versions



Marie de Brugerolle is an art historian, curator, artist and dramatist. She is a professor at the Ecole Nationale des Beaux Arts de Lyon, France and HEAD, Geneva.

Elodie Evers is a curator at Kunsthalle Düsseldorf since 2009. Together with Magdalena Holzhey, she curated the exhibition A Void - Anton Voyls Fortang currently showing at Kunstsaele.

Marie and Elodie will host a discussion with Anne Lacour and Lucille Uhlrich, editor and assistant for the film respectively, following the screening. 



We would like to thank the Institut Français Deutschland for their support in the realization of this event.

JOCHEN DEHN -Abstrakte Objekte und das Schiff von Theseus / Abstract objects and the ship of Theseus by Kunstsaele

Geschichten und Demonstrationen zum Auf- und Abtauchen, über Erfahrungen, die man nicht erlebt hat und über das, was wir trotzdem Identität nennen. In Zusammenarbeit mit und leider wahrscheinlich in Abwesenheit von Francesco Pedraglio.

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Stories and experimentations concerning apparition and disappearance, memories you never experienced, and the thing we call identity nevertheless. In collaboration with and unfortunately most likely in the abscence of Francesco Pedraglio.

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The performance starts at 8pm and the bar will be open!!
(Free admission)

JOCHEN DEHN -How to Not Wake You up when I Really Don't Want You to Sleep by Kunstsaele

Das Prinzip dieses Vortrages ist einfach: Ich zeige, wie man elegant in einen Würfel hinein und wieder herauskommt. Dazwischen gibt eine relativ komplexe Einführung in das Wesen von Membranen und von Öffnungen.
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The principle of this lecture is quite simple. I show an elegant way how to end up in a cube and how to get out of it. In the meantime it offers a quite complex introduction to the nature of membranes and openings.

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The performance starts at 8pm and the bar will be open!!
(Free admission)

JOCHEN DEHN -Der Unterschied zwischen einer Reise und einer Krankkeit / Journeys and Illnesses by Kunstsaele

Ich wollte von den fünfziger Jahren reden und über Zeiten, wo sich etliches geändert hat, ich bekam Angst und brauchte einen Halt. Deswegen geht es heute um Halt, um Gleichgewicht, Grenzen und um Gesellschaft.



I wanted to talk about the 1950ies, about historic periods considered as moments of change, but than i was afraid and looked for support. So tonight is about support, about balance, limits and about company.


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The performance starts at 8pm and the bar will be open!!
(Free admission)

JOCHEN DEHN -Entdeckungen und Illusionen / Inventions and Illusions by Kunstsaele

Es geht um Zauberei und um Erfindungen. Ich glaube man muss einen Zaubertrick ausführen können, um zu verstehen, wie Zauberer Dinge ansehen. Ein Gummiband, eine Coladose oder eine Schiene lösen sich in ihre Eigenschaften auf.



You'll know how to perform a couple of magic tricks and hopefully you will adopt or understand a way of looking at objects that allows magicians to invent their tricks



The performance starts at 8pm and the bar will be open!!
(Free admission)

JOCHEN DEHN -Ein allseits umschlossener Garten by Kunstsaele

Von der Form her ist diese vielleicht meine klassischste Performance, sie ist gleichzeitig ziehmlich albern. Ich zeige die sehr komplexe Symbiose zwischen Feigen und den sie bestäubenden Feigenwespen, die den grössten Teil ihres Lebens im inneren der Früchte verbringen. (Ich folge der Beschreibung von Richard Dawkins.) Um das zeigen zu können, ersetze ich die Feige durch einen grossen Kürbis und ein Akkuschrauber ersetzt die eierlegende Feigenwespe. Und so fort. Genauso, wie mit einer klassischen Performance hat dieser Vortrag Ähnlichkeit mit einem Puppentheaterstück.

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Formally this is probably my most classic performance, it's rather silly as well. It demonstrates the quite complex symbiosis of figs and their pollinating insects, the fig wasps, that spent most of their life inside the fruit. ( I follow the descriptions of Richard Dawkins. ) To be able to show this in reasonable size, I replace the fig by a pumpkin and the pollinating fig wasp by an electric screwdriver. As well as to classical performance, this demonstration ressembles to a piece of puppet theatre.


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The performance starts at 8pm and the bar will be open!!
(Free admission)

JOCHEN DEHN -Flatland by Kunstsaele

Über Grösse, Dimension und Perspektive.

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On size, dimension and perspective


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The performance starts at 8pm and the bar will be open!!
(Free admission)

JOCHEN DEHN -Tiertechnologien, Seifenfilme und Wunder / Animal technologies, soap films and wonders by Kunstsaele

Man kann warten bis etwas zusammenfällt oder aufgeht, aber eigentlich ist nichts zu. Ich dachte immer, es gäbe einen Zeitpunkt, ab dem ein Ballon seine Luft verliert. Er verliert sie ab dem Moment, wo er aufgeblasen wird. Küken atmen im Ei, und sie atmen mehr als die kleine Luftblase, die zu der Wölbung in hartgekochten Eiern führt.

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Theoretical foundations and demonstrations for becoming invisible.
Camouflage, play dead, gate crashing, environment and the nature of an instant. Even if you don't wait until something falls down or moves or is opened, nothing is really closed. I always thought that balloons have a moment when they start loosing air, but they do so from the moment that you blow them up on.
Like eggs: chicken breathe inside their egg. And they breath more then the bubble of air that creates the small depression in your hard boiled eggs.


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The performance starts at 8pm and the bar will be open!!
(Free admission)

JOCHEN DEHN -Flocks by Kunstsaele

FLOCKS

zeigt wie verlieben funktioniert.
Diese Peformance zeigt, wozu es gut ist flüssig zu werden, wie man Teil eines Schwarmes wird, wie man sich verhalten muss, sobald man drin ist und wodurch man unsichtbar wird. In Anlehnung an H. Houdini und E. Weisz.

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FLOCKS

shows the mechanisms of falling in love.
This performance shows what becoming liquid is good for, how to dive into a flock or swarm, how to behave once you’re in and how to become invisible in it. Under the eyes of Harry Houdini and Erich Weiss.


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The performance starts at 8pm and the bar will be open!!
(Free admission)

JOCHEN DEHN -Fünf oder sechs einfache Sachen by Kunstsaele

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»Fünf oder sechs einfache Sachen / Five easy pieces«

Sat. 9 February 2013, 4–8.30pm



Odd Lot 28,

Boulevard de la Chapelle 

Das Nest des Rosttöpfers / Nest of furnarius rufus

Dinosaurierei gefüllt mit Ginsengwurzeln und überwachsen von schwarzen Pilzen / Dinosaur egg fill with ginseng roots and overgrown by black mushroom 

A6/N104




Die ersten fünf Performances handeln von Skulptur, von Eigentum und von Werten und davon, wie man es schafft, dass etwas bei einem bleibt und dass man das will. Es sind fünf, in Anlehnung an »Five easy pieces« von Bob Rafelson aus dem Jahr 1970. Das Wort Skulptur kommt von dem lateinischen Wort sculpere, was soviel wie schnitzen, stechen, kleine Brocken Stein abtragen oder meißeln bedeutet, manchmal wird dieser Vorgang auch als bilden übersetzt. Im späteren Gebrauch bezeichnet Skulptur auch andere Handlungen als Schnitzen und Meißeln und wird nicht ausschliesslich mit Stein und Holz in Verbindung gebracht. Ich betrachte Skulptur mit den gleichen Vorurteilen, wie alle anderen, als einen edlen, körperlichen und spektakulären Vorgang oder als sein Ergebnis. Wert ist die »einer Sache innewohnende Qualität, aufgrund deren sie in einem gewissen Maße begehrenswert ist und sich verkaufen, vermarkten lässt« (Quelle: Duden), aber auch die Bedeutung, die jemandem, einer Sache zukommt (ebenda). Ich handele mit fünf Objekten: einem Loch, einem Vogelnest, ein Stück Asphalt, einer Skulptur von Mark Geffriaud und einer entstellten Autobahnskulptur.

The first five demonstrations consider sculpture and sculpture’s value and worth. The title, »Five Easy Pieces«, is borrowed from the Bob Rafelson film released in 1970. The etymology of the term sculpture comes from the Latin word »sculpere« which means »to carve« or to »chisel away pieces of stone«. Practice ensured that this etymologically specific term was extended to include materials besides stone and methods other than »carving« or »chiselling«. I address this artistic technique with the same preconceptions as those conveyed by the collective unconscious: sculpture as a physical, noble and spectacular practice. Value is »the worth of an object that can be traded and sold, in particular its price in money«, but it’s also the »the quality that meets the conditions required for it to be worthwhile«. These two senses of value must be taken into account when speculating about the value of a sculpture, or an object that was or will become a sculpture. I act with five objects; a hole dug out in the Lot; a bird’s nest; a lump of asphalt; a step by Mark Geffriaud and a defaced public sculpture.